Satzung



§ 1 

Allgemeine Bestimmungen

 

1.         Der Verein führt den Namen“ Esebecker Heimatverein e.V.“ und hat seinen Sitz in Göttingen, Ortsteil Esebeck . 

2.         Sein Bereich umfasst den Ortsteil  Esebeck mit seiner Umgebung. 

3.         Gründungstag ist der 11.Oktober 1981. Der Verein ist auf freiwilliger Basis entstanden. 

 

§ 2 

Zweck und Aufgaben des Vereins


1.         Zweck des Esebecker Heimatvereins e.V. ist die Förderung der Heimatpflege, der Heimatkunde und des traditionellen Brauchtums sowie der Kultur und des Natur-, Landschafts- und Umweltschutzes. 


 Diese Vereinszwecke werden insbesondere verwirklicht durch: 

1.    das Veranstalten von Führungen zur Bewusstseinsförderung und Sensibilisierung für die unter Schutz stehenden Gebäude und Naturobjekte und des Erhalts derselben im Sinne der entsprechenden Denkmal- und Naturschutzgesetzte 

2.    die Unterstützung, Organisation und Durchführung von öffentlichen Informations- , Diskussions- und Ausstellungsveranstaltungen zur Darbietung von Kunst und Kultur sowie des Natur-, Landschafts- und Denkmalschutzes 

3.    die geschichtliche Forschung und Aufarbeitung der Geschichte des Dorfes Esebeck und seines Umlandes sowie das Kennenlernen heimatgeschichtlicher Ziele 

4.    die Pflege kultureller Traditionen, der plattdeutschen Sprache und Bräuche sowie des Volkstanzes und des Laienspiels 

5.    die Wahrnehmung kultureller Aufgaben im Sinne der Gemeinschaftspflege und Ortsverbundenheit 

 

§ 3 

Gemeinnützigkeit

 

1.         Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. 

2.         Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. 

3.         Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. 

4.         Der Verein ist in politischen und weltanschaulichen Fragen neutral.

 

§4 

Gliederung


1.         Der Verein gliedert sich ggf. in Abteilungen ( z.B. Heimatpflege, Volkstanz, Jugendpflege und Laienspiel) 

2.         Jeder Abteilung steht ein Abteilungsleiter vor, der alle mit der Aufgabe zusammenhängenden Fragen aufgrund dieser Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung regelt. 

3.         Der Jugendgemeinschaft des Vereins wird das Recht auf eigene Gestaltung ihres Gemeinschaftslebens eingeräumt. 

 

§ 5 

Mitgliedschaft


1.         Die Mitgliedschaft zum Verein kann jede natürliche Person, die das 6. Lebensjahr vollendet hat und jede juristische Person erwerben, sofern sie sich durch schriftliche Beitrittserklärung zur Beachtung der Satzung bekennt. 

2.         Für Jugendliche, die das 18.Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ist die nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch erforderliche Erklärung des gesetzlichen Vertreters maßgebend. 

3.         Die Mitgliedschaft wird erworben, wenn die Beitrittserklärung durch Beschluss des Vorstandes angenommen ist. Weitere Voraussetzung ist, dass der Jahresbeitrag eingezahlt wird. 

4.         Wir die Aufnahme abgelehnt, so steht dem Aufnahmesuchenden das Recht des schriftlichen Beschwerde an die Mitgliederversammlung zu, die mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder entscheidet. 

 

§ 6 

Ehrenmitglieder


1.         Vereinsmitglieder, die sich im Verein verdient gemacht haben, könne auf Antrag des Vorstandes durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wir ordentliche Mitglieder; von der Beitragszahlung sind die jedoch befreit. 

2.         Nach 25-jähriger ununterbrochenerMitgliedschaft erfolgt eine Ehrung durch den Vorstand. 

 

§ 7 

Erlöschen der Mitgliedschaft

 

1.         Die Mitgliedschaft zum Verein erlischt durch Austritt aufgrund einer schriftlichen Erklärung oder durch Ausschluss aus dem Verein aufgrund eines Beschlusses der Mitgliederversammlung. 

2.         Durch das Erlöschen der Mitgliedschaft bleiben die aufgrund der bisherigen Mitgliedschaft entstandenen Verbindlichkeiten gegenüber dem Verein unberührt. Es besteht kein Anspruch an das Vermögen des Vereins. 

 

§ 8 

Recht und Pflichten der Mitglieder


1.         Die Vereinsmitglieder sind berechtigt: 

1.         Durch Ausübung des Stimmrechts an den Beratungen und Beschlussfassungen der Mitgliederversammlung teilzunehmen und Anträge auf Entscheidung der Mitgliederversammlung und des Vorstandes zu stellen. 

2.         Die Einrichtungen des Vereins nach Maßgabe der Benutzungsordnung zu benutzen und 

3.         An allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen sowie in allen Abteilungen mitzuwirken.


2.         Die Vereinsmitglieder sind verpflichtet: 

1.         Die Satzung und die Beschlüsse der Organe zu befolgen. 

2.         Nicht gegen die Interessen des Vereins zu handeln 

3.         Den durch die Mitgliederversammlung festgesetzten Jahresbeitrag zu entrichten und 

4.         An allen Veranstaltungen des Vereins nach Kräften mitzuwirken. 

 

§ 9 

Organe des Vereins

 

1.         Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand. 

2.         Die Mitglieder des Vorstandes arbeiten ehrenamtlich. 

 

§10 

Mitgliederversammlung


1.         Die ordentliche Mitgliederversammlung findet als Jahreshauptversammlung im ersten Kalendervierteljahr statt. 

2.         Die Mitgliederversammlung wird durch den 1.Vorsitzenden durch schriftliche Benachrichtigung aller Mitglieder unter Abgabe der Tagesordnung mindestens eine Woche vorher einberufen. 

3.         Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind durch den 1.Vorsitzenden einzuberufen, wenn ein dringender Grund vorliegt oder die Mitglieder des Vorstandes die Einberufung verlangen. 

4.         Jedes Mitglied ist mit einer Stimme stimmberechtigt, wenn gesetzliche Bestimmungen nicht entgegenstehen. 

 

§ 11 

Aufgaben der Mitgliederversammlung


1.         Die Mitgliederversammlung beschließt als oberstes Organ ausschließlich über: 

1.         Die Änderung der Satzung 

2.         Die Wahl der Vorstandsmitglieder 

3.         Die Ernennung von Ehrenmitgliedern 

4.         Die Bestimmungen der Grundsätze der Beitragserhebung für das kommende Geschäftsjahr 

5.         Die Entlastung des Vorstandes und des Kassenwartes bezüglich der Jahresrechnung und Geschäftsführung 

6.         Die Auflösung des Vereins


2.         Die Tagesordnung der Jahreshauptversammlung muss mindestens folgende Punkte umfassen: 

1.         Feststellung der Stimmberechtigten und der Beschlussfähigkeit 

2.         Rechenschaftsberichte der Vorstandsmitglieder und der Kassenprüfer 

3.         Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes und des Kassenwartes 

4.         Festsetzung des Jahresbeitrages für das kommende Geschäftsjahr 

5.         Neuwahlen für den Vorstand im Abstand von2 Jahren und eines Kassenprüfers jährlich 

6.         Anträge und Anfragen 

 

§ 12 

 Verfahren in den Organen


1.          Die Mitgliederversammlung und der Vorstand sind ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig, sofern die Einladung ordnungsgemäß erfolgt ist. 

2.         Beschlüsse werden mit der einfachen Mehrheit der auf Ja oder Nein lautenden Stimmen der anwesenden Mitglieder gefasst, soweit die Satzung nicht ein anderes Verfahren bestimmt. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt. 

3.         Es wird offen abgestimmt; die Mitgliederversammlung und der Vorstand können ein andres Verfahren beschließen. 

4.         Gewählt wird schriftlich; ist nur ein Wahlvorschlag gemacht, wird, wenn niemand widerspricht, durch Zuruf gewählt. Die Organe können beschließen, dass geheim gewählt wird. 

5.         Gewählt ist derjenige, für den die Mehrheit der anwesenden Mitglieder gestimmt hat. Wird diese Mehrheit im ersten Wahlgang nicht erreicht, so findet ein zweiter Wahlgang statt. Im zweiten Wahlgang ist derjenige gewählt, für den die meisten Stimmen abgegeben worden sind. Ergibt sich im zweiten Wahlgang Stimmengleichheit, so entscheidet das vom Vorsitzenden zu ziehende Los.  

6.         Der wesentliche Inhalt der Verhandlungen ist in einer Niederschrift festzuhalten. Aus ihr muss ersichtlich sein, wann und wo die Versammlung stattgefunden hat, wer an ihr teilgenommen hat, welche Gegenstände behandelt, welche Beschlüsse gefasst und welche Wahlen vorgenommen worden sind. Die Abstimmungs- und Wahlergebnisse sind festzuhalten. Die Niederschrift ist vom Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen. Über die Genehmigung beschließen die Organe in der nächsten Sitzung. 

7.         Die Redezeit von 5 Minuten darf nur von Berichterstattern überschritten werden. Sie kann im Übrigen durch Beschluss der Mitgliederversammlung gekürzt werden. Über Anträge auf Schluss der Aussprache beschließt die Mitgliederversammlung. Die Mitgliederversammlung kann eine weitergehende Geschäftsordnung beschließen. 

 

§ 13 

Vorstand


1.         Der Vorstand setzt sich zusammen aus: 

Dem 1. Vorsitzenden, 

dem 2. Vorsitzenden 

dem Schriftführer, 

dem Kassenwart, 

zwei Beisitzern,  

dem Jugendwart  

den Abteilungsleitern. 

2.         Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1.und 2. Vorsitzende, der Schriftführer und der Kassenwart. Zwei dieser Vorstandsmitglieder, darunter einer der Vorsitzenden, sind gemeinsam vertretungsberechtigt. 

3.         Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Für den Kassenwart ist ein Stellvertreter zu wählen. Die Abteilungsleiter werden auf Vorschlag der Abteilungen gewählt. 

4.         Scheidet ein Mitglied des Vorstandes im Laufe der beiden Geschäftsjahre aus, so ergänzt sich der gesamte Vorstand bis zu einer Nachwahl in der folgenden Jahreshauptversammlung selbst. 

5.         Nach Ablauf des letzten Jahres der Amtszeit bleibt der bisherige Vorstand bis zu einer Neuwahl im Amt.

 

§ 14 

Aufgaben des Vorstandes


1.         Der Vorstand hat die Geschäfte des Vereins nach den Vorschriften der Satzung und nach Maßgabe der Beschlüsse der Mitgliederversammlung zu führen. 

2.         Der 1. Vorsitzende vertritt den Verein nach innen und außen und leitet die Mitgliederversammlung und die Vorstandssitzungen und hat die Aufsicht über die Geschäftsführung des Vorstandes. 

3.         Der 2. Vorsitzende vertritt den 1. Vorsitzenden im Verhinderungsfalle. 

4.         Der Kassenwart verwaltet die Vereinskasse und sorgt für die Einziehung der Beiträge. Alle Auszahlungen darf er nur auf Anweisung des 1.Vorsitzenden leisten. Der Kassenwart ist für den Bestand und die gesicherte Anlage des Vereinsvermögens verantwortlich. Bei einer Kassenprüfung sind alle Angaben durch Belege nachzuweisen, die vom 1. Vorsitzenden anerkannt sein müssen. 

5.         Der Vorstand kann im begründeten Falle zulassen, dass eine Sonderkasse in einer Abteilung geführt wird. Die Sonderasse wird geprüft und der Kassenwart berichtet darüber in der Jahreshauptversammlung. 

6.         Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 15 

Kassenprüfer


1.         Die Rechnungen sind die Jahresabschlüsse des Vereins sind von zwei, von der Mitgliederversammlung gewählten, Kassenprüfern zu prüfen. Sie haben die Aufgabe, die Kasse vor der Jahreshauptversammlung zu prüfen. Jährlich wird ein Kassenprüfer für die Dauer von zwei Jahren gewählt. 

 

§ 16 

Satzungsänderung


1.         Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von 2 Dritteln der in der Mitgliederversammlung erschienenen stimmberechtigten Mitglieder. 

 

§ 17 

Auflösung des Vereins


1.         Die Auflösung des Vereins kann beschlossen werden, wenn mindestens die Hälfte der Vereinsmitglieder in einer zur Beschlussfassung darüber einberufenen Mitgliederversammlung anwesend sind und drei Viertel dafür stimmen. 

2.         Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen übersteigt, an die Stadt Göttingen, die es unmittelbar und ausschließlich zur Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde im Ortsteil Esebeck zu verwenden hat. 

 

Diese Satzung ist in der Mitgliederversammlung beschlossen worden.

(Stand März 2015)